Leistungen
Verstehen, was da ist.
Bewahren, was trägt.
Verändern, was neue Nutzung braucht.
Für denkmalgeschützte Gebäude ebenso wie für den Bestand der sechziger bis neunziger Jahre.
Bestand verstehen
Zuerst muss ich erkennen, welche Qualitäten, Identitäten im historischen Kontext eines Ortes, Raumes, Gebäudes und Gegenstand vorliegen.
Jede Planung beginnt mit dem genauen Blick auf das Vorhandene. Wir erfassen Konstruktion, Materialien und untersuchen, welche Qualitäten und Potenziale vorhanden sind.
Dazu gehören auch die rechtlichen und planerischen Rahmenbedingungen sowie die Möglichkeiten für Umnutzung, Erweiterung oder Veränderung. So entsteht früh ein realistisches Bild davon, was möglich und sinnvoll ist.
Die umfassendste Form dieser Arbeit ist der Conservation Management Plan: Geschichte und Bedeutung eines Gebäudes erfassen, seine Werte und Potenziale bestimmen und daraus Leitlinien für die Zukunft entwickeln. Diesen Ansatz wenden wir auch auf Gebäude an, die nicht unter Denkmalschutz stehen.
Befunde, Gutachten und Expertisen bilden die fachliche Grundlage für die weiteren Entscheidungen — für Bauherrschaften, Planung und Behörden.
Weiterbauen und planen
Aus dem Verständnis für den Bestand entwickelt sich der Entwurf. Wir begleiten Bauvorhaben von der ersten Idee über die Einreichung bis zur Umsetzung und verstehen Analyse, Projektentwicklung und Planung als zusammenhängende Aufgabe.
Planen im Bestand bedeutet, auf Unvorhergesehenes reagieren zu können. Nicht alles ist zu Beginn sichtbar, nicht jede Frage lässt sich vorab beantworten. Entscheidend ist eine Planung, die anpassungsfähig bleibt, ohne ihre wesentlichen Ziele zu verlieren.
Oft ist weniger mehr. Was kann bleiben, was lässt sich weiterführen, wo braucht es Veränderung? Räumliche Qualität entsteht durch präzise Eingriffe, gutes Licht und Raumklima, authentische Materialien und einen sorgfältigen Umgang mit der vorhandenen Substanz.
Verfahren und Förderungen
Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist die frühe Abstimmung mit den zuständigen Stellen wesentlich. Wir erarbeiten die fachlichen Grundlagen, begleiten die Verfahren mit Bundesdenkmalamt und Baubehörden und vermitteln zwischen behördlichen Anforderungen und den Zielen der Bauherrschaft.
Beide Geschäftsführer waren zusammen mehr als drei Jahrzehnte im Bauamt der Erzdiözese Salzburg tätig und kennen diese Verfahren aus langjähriger Praxis.
Förderungen im Denkmalbereich setzen nachvollziehbare Befunde und fachliche Begründungen voraus. Leistungen für Untersuchung, Befundung und Dokumentation können — je nach Projekt und Förderbedingungen — förderfähig sein. Über die Anerkennung entscheidet die jeweilige Förderstelle beziehungsweise das Bundesdenkmalamt.
Deshalb werden mögliche Förderungen von Beginn an mitgedacht.
Forschung und neue Technologien
Historische Substanz zu erhalten, heißt nicht, ausschließlich mit historischen Methoden zu arbeiten. Neue Technologien können dort sinnvoll sein, wo herkömmliche Verfahren an ihre Grenzen stoßen.
Für die Goldene Stube auf der Festung Hohensalzburg haben wir gemeinsam mit der FH Salzburg, dem Bundesdenkmalamt und den Salzburger Burgen und Schlössern ein Verfahren entwickelt, um Fehlstellen in der historischen Holzvertäfelung mithilfe von 3D-Scan, computergestützter Formfindung und 3D-Druck aus einem Holzfaser-Komposit zu ergänzen.
Das Projekt steht für unseren Ansatz: Technologie nicht als Selbstzweck einzusetzen, sondern dort, wo sie hilft, historische Substanz zu verstehen, zu erhalten und zeitgemäß weiterzuführen.
Bewahren, was trägt.
Verändern, was neue Nutzung braucht.
Für denkmalgeschützte Gebäude ebenso wie für den Bestand der sechziger bis neunziger Jahre.
Bestand verstehen
Zuerst muss ich erkennen, welche Qualitäten, Identitäten im historischen Kontext eines Ortes, Raumes, Gebäudes und Gegenstand vorliegen.
Jede Planung beginnt mit dem genauen Blick auf das Vorhandene. Wir erfassen Konstruktion, Materialien und untersuchen, welche Qualitäten und Potenziale vorhanden sind.
Dazu gehören auch die rechtlichen und planerischen Rahmenbedingungen sowie die Möglichkeiten für Umnutzung, Erweiterung oder Veränderung. So entsteht früh ein realistisches Bild davon, was möglich und sinnvoll ist.
Die umfassendste Form dieser Arbeit ist der Conservation Management Plan: Geschichte und Bedeutung eines Gebäudes erfassen, seine Werte und Potenziale bestimmen und daraus Leitlinien für die Zukunft entwickeln. Diesen Ansatz wenden wir auch auf Gebäude an, die nicht unter Denkmalschutz stehen.
Befunde, Gutachten und Expertisen bilden die fachliche Grundlage für die weiteren Entscheidungen — für Bauherrschaften, Planung und Behörden.
Weiterbauen und planen
Aus dem Verständnis für den Bestand entwickelt sich der Entwurf. Wir begleiten Bauvorhaben von der ersten Idee über die Einreichung bis zur Umsetzung und verstehen Analyse, Projektentwicklung und Planung als zusammenhängende Aufgabe.
Planen im Bestand bedeutet, auf Unvorhergesehenes reagieren zu können. Nicht alles ist zu Beginn sichtbar, nicht jede Frage lässt sich vorab beantworten. Entscheidend ist eine Planung, die anpassungsfähig bleibt, ohne ihre wesentlichen Ziele zu verlieren.
Oft ist weniger mehr. Was kann bleiben, was lässt sich weiterführen, wo braucht es Veränderung? Räumliche Qualität entsteht durch präzise Eingriffe, gutes Licht und Raumklima, authentische Materialien und einen sorgfältigen Umgang mit der vorhandenen Substanz.
Verfahren und Förderungen
Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist die frühe Abstimmung mit den zuständigen Stellen wesentlich. Wir erarbeiten die fachlichen Grundlagen, begleiten die Verfahren mit Bundesdenkmalamt und Baubehörden und vermitteln zwischen behördlichen Anforderungen und den Zielen der Bauherrschaft.
Beide Geschäftsführer waren zusammen mehr als drei Jahrzehnte im Bauamt der Erzdiözese Salzburg tätig und kennen diese Verfahren aus langjähriger Praxis.
Förderungen im Denkmalbereich setzen nachvollziehbare Befunde und fachliche Begründungen voraus. Leistungen für Untersuchung, Befundung und Dokumentation können — je nach Projekt und Förderbedingungen — förderfähig sein. Über die Anerkennung entscheidet die jeweilige Förderstelle beziehungsweise das Bundesdenkmalamt.
Deshalb werden mögliche Förderungen von Beginn an mitgedacht.
Forschung und neue Technologien
Historische Substanz zu erhalten, heißt nicht, ausschließlich mit historischen Methoden zu arbeiten. Neue Technologien können dort sinnvoll sein, wo herkömmliche Verfahren an ihre Grenzen stoßen.
Für die Goldene Stube auf der Festung Hohensalzburg haben wir gemeinsam mit der FH Salzburg, dem Bundesdenkmalamt und den Salzburger Burgen und Schlössern ein Verfahren entwickelt, um Fehlstellen in der historischen Holzvertäfelung mithilfe von 3D-Scan, computergestützter Formfindung und 3D-Druck aus einem Holzfaser-Komposit zu ergänzen.
Das Projekt steht für unseren Ansatz: Technologie nicht als Selbstzweck einzusetzen, sondern dort, wo sie hilft, historische Substanz zu verstehen, zu erhalten und zeitgemäß weiterzuführen.

